Museum Koenig eröffnet Fotoausstellung

Museum Koenig eröffnet Fotoausstellung

Museum Koenig eröffnet Fotoausstellung

Wasser – Lebensquell und Inspiration

Foto: Stefan Pütz-Cordes

Mit der Foto-Sonderausstellung vom „Wasser – Lebensquell und Inspiration – zeigt das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn vom 03. März. bis 10. Juli 2016 ca. 70 großformatige Naturbilder des Naturfototreff Eschmar zum Ausstellungsthema.

Die Ressource Wasser ist auch für den Menschen eine ganz besondere. „Das Museum Koenig hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Vielfalt der Arten zu erforschen, zu erklären und zu schützen. In diesem Sinne passt die Ausstellung ausgezeichnet in dieses Haus“, erläutert Prof. Dr. Wolfgang Wägele, Direktor des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig, den Grund für die Ausstellung.

Die Unverzichtbarkeit von Wasser für unser Leben ist unbestritten – die Interpretation bezüglich des Umgangs mit Wasser in künstlerischen Darstellungen ist jedoch nahezu grenzenlos. Die Interpretationen bezüglich des Umgangs mit Wasser in künstlerischer Darstellung des Wassers in und zwischen seinen drei Aggregatzuständen lassen viele kreative, auch fotografische Möglichkeiten offen.

Foto: Stefan Pütz-Cordes

Die Motive der Ausstellung sind vielfältig, von weiten Wasserlandschaften über Wasserfälle, Flüsse, Bäche bis hin zu Regen- und Tautropfen. Neben direkten Wasserbildern kommen auch Nebel-, Wolken- und Eismotive zur Geltung. Ein weiterer Aspekt der Ausstellung ist pflanzliches und tierisches Leben in Verbindung mit dem Wasser.

Für die fotografische Umsetzung der Bildideen waren unterschiedliche Licht-, Farb- und Belichtungseinwirkungen von großer Bedeutung. Sinn der Ausstellung soll es auch sein, auf das Wasser als lebenswichtiges, schutzbedürftiges Element hinzuweisen. Im achtlosen, verschwenderischen und zerstörerischen Umgang des Menschen mit dem Wasser muss sich etwas ändern.

Die Verfügbarkeit des Lebensmittels Wasser ist nicht unbegrenzt. In immer mehr Regionen der Erde entstehen immer größere Probleme mit der Grundversorgung der Lebewesen mit brauchbarem Wasser.

Der Fototreff Eschmar will mit seinen Bildern auf das hinweisen, was wir verlieren können, wenn wir nicht achtsam genug mit der uns umgebenden Natur umgehen.

Quelle: Presseabteilung Museum Koenig, Bonn

Weitere Informationen unter: www.naturfototreff-eschmar.de

Foto: Stefan Pütz-Cordes

Fotoausstellung Formen und Strukturen

Fotoausstellung Formen und Strukturen

Fotos: Jochen Ganschow

Fotoausstellung Formen und Strukturen

Naturbilder des Naturfototreff Eschmar im Museum Koenig Bonn

Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn eröffnete die Fotosonderausstellung „Formen und Strukturen“ des Naturfototreff Eschmar. Die Ausstellung zeigt vom 05.03.2015 bis 19.07.2015 spektakuläre Bilder von Fotografen aus der Region.

„Kein Ort ist besser geeignet als das Museum Koenig, in dem die Erforschung und Erfassung der Biodiversität die Hauptaufgabe zum Schutz der Natur ist“ erläuterte Prof. Dr. Wolfgang Wägele bei der mit etwa 100 Gästen gut besuchten Eröffnung den Grund, warum die Ausstellung gerade in einem Forschungsmuseum gezeigt wird und ergänzte: „Die Liebe zur Natur wird zusätzlich durch die ästhetischen Fotos gestärkt und vertieft, der Wunsch, das vorhandene Schöne zu bewahren, gefestigt.“

„Mit unseren Fotografien möchten wir die Faszination der natürlichen Strukturen und Formen darstellen und so auf den großen Wert der Natur in unserer schnelllebigen Zeit aufmerksam machen“ ergänzte Hans-Günter Rudas vom Naturfototreff Eschmar.

Alles um uns herum besteht aus Formen und Strukturen. Sie sind für uns Erkennungsmerkmal der uns umgebenden Dinge und informieren uns über deren jeweilige Zugehörigkeiten und Eigenschaften. Die Erscheinungsform eines Tieres zum Beispiel sagt viel aus über seine Art, seine Möglichkeiten, seine Lebens- und Verhaltensweisen oder seine Nahrungsvorlieben. Landschaftsformen geben uns Auskunft über Entstehungsgeschichte, Entwicklungen und heutige Zustände von Landschaften. Strukturen von Oberflächen sagen viel über die Beschaffenheit und die Eigenschaften betrachteter Objekte aus. Sie lassen Rückschlüsse auf ihre Konsistenz zu.

Feste Strukturen wie Baumrinden, Felswände, Tierfelle oder Landschaftsmuster auf der einen Seite oder veränderliche Strukturen, wie Wasseroberflächen, Wolkenformationen, sich bewegende Tieransammlungen oder sich im Wind verändernde Pflanzenflächen, sind nur einige Beispiele. Das Motivangebot war unermesslich. Die Aufgabe lag darin, nicht nur ansprechende Bilder von allem zu machen, sondern Bilder, die das Thema Formen und Strukturen dem Betrachter möglichst nahe bringen. Die fotografischen Herangehensweisen ans Thema waren unterschiedlich, wie die Auffassungen der Einzelnen zum Thema Formen und Strukturen – Naturbilder des Naturfototreff Eschmar.

Weitere Informationen unter: www.naturfototreff-eschmar.de

Südwest USA

Südwest USA

Südwest USA

Nach 1995 besuchte ich 2009 zum zweiten Mal den Südwesten der USA. Legte ich bei meiner ersten Tour in fünf Wochen ca. 6.000 Kilometer zurück um möglichst viel zu sehen, sollte der Radius jetzt viel kleiner sein. Ich wollte mehr Zeit an bestimmten Orten haben, um dort die Natur intensiv genießen zu können. Ich plante meine Route im Groben so, dass ich beim besten Licht an bestimmten Orten war – was natürlich nicht immer funktionierte.

In der Vorbereitung nahm ich Kontakt zu Karsten Rau auf und erhielt von ihm wertvolle Tipps. Unverzichtbar waren auch die beiden Bücher von dem Naturfotografen Laurent Martrès ( Vol. 1 Southern Utah und Vol. 2 Arizona).

Eines meiner Ziele sollte die Wave im Gebiet des Paria Canyon/Vermillion Cliffs Wilderness sein. Galt die Welle noch bis zum Ende der 1990 Jahre unter den Fotografen als Geheimtipp, ist die lange geheim gehaltene Lage doch bekannter geworden. Doch bevor man sich auf den Weg zur Wave macht, muss man sich ein Permint besorgen, um bei den pro Tag zwanzig zugelassenen Personen zu sein.

Ich wählte den Weg über das Internet und hatte Glück – mein Name wurde aus der „Lostrommel“ gezogen und ich konnte mich auf den Weg zur Wave machen.

Die Eindrücke der Wave gehören zweifelsohne zu den Höhepunkten meiner Tour. Leider spielte hier das Wetter nicht bis zum Ende des Tages mit. Begann der Tag mit einem strahlendem Sonnenschein, zog der Himmel am frühen Nachmittag zu. Nichts war mit dem Fotografieren beim warmen Licht der Abendsonne. Stattdessen einpacken der Fotoausrüstung und auf den ca. 1½-stündigen Weg zum Parkplatz starten, denn der Himmel wurde immer dunkler. Gerade am Wohnmobil angekommen, öffnete der Himmel seine Schleusen und es regnete in Strömen.

Das Gebiet des Paria Canyon/Vermillion Cliffs Wilderness faszinierte mich mit ihrem Backcountry-Gebiet dermaßen, dass ich mich hier noch ein paar Tage aufhielt, bevor ich zu weiteren Zielen im Südwesten der USA fuhr.

Winter 2010 in den Siegauen

Winter 2010 in den Siegauen

Winter 2010 in den Siegauen

Der Winter 2010 hat seit Ende November den Rhein-Sieg-Kreis fest im Griff. In den letzten dreißig Jahren erlebte ich nicht solche Schneemassen in dieser Region. Bis zu 25 Zentimeter Schnee blieben bei Temperaturen um den Nullpunkt liegen.

So eine seltene Gelegenheit wollte ich mir als Natur- und Landschaftsfotograf nicht entgehen lassen und suchte zu den unterschiedlichen Tageszeiten die schneebedeckte Landschaft der Siegauen zwischen Troisdorf und der Siegmündung in den Rhein bei Mondorf auf.

Da Hochwasser kurz vor dem Wintereinbruch einen Teil der Auen überflutet hatte, war Vorsicht geboten. Wie am „Alten Siegarm“ bei Troisdorf-Bergheim war das Hochwasser zwar zurückgegangen, die Oberfläche blieb aber gefroren. Durch die Schneemassen waren auch die Wege nicht mehr zu erkennen. Alleine die Bäume entlang des „Alten Siegarmes“ und dem Gebiet zwischen Sieg und Rhein dienten als Wegweiser. An den Bäumen war auch durch eingebrochene Eisplatten die Höhe des Hochwassers zu erkennen.

Eine schöne Schneelandschaft zeigte mir auch das Gebiet am Sieglarer See. Der frühe Morgen war besonders stimmungsvoll. Die Sonne war noch durch Morgendunst und Wolken verdeckt, wodurch der zugefrorene See mit seiner Vogelinsel einen noch kälteren Ausdruck bekam.

Am Nachmittag ließ die Sonne dann durch eine aufgerissene Wolkendecke die weiße Pracht der Winterkristalle in den Baumwipfeln glänzen.